Target verkauft keine Pokemon-Karten mehr inmitten der Scalper-Krise

Mehreren Berichten zufolge wird der beliebte Einzelhändler Target den Verkauf von Pokemon-Karten einstellen. Die Entscheidung fällt Monate, nachdem der Laden ein ernsthaftes Problem mit Pokemon TCG-Scalpern hatte.

Am 11. Mai tauchten im Internet Berichte auf, in denen behauptet wurde, dass der nordamerikanische Einzelhändler Target aus dem Verkauf aussteigt Pokemon-Karten – zumindest in ihren Einzelhandelsgeschäften. Laut Fans des Hobbys haben mehrere Geschäfte damit begonnen, in ihren örtlichen Geschäften Aushänge anzubringen.

Die beliebte Einzelhandelskette hat ernsthafte Probleme mit Scalpern, die in den Geschäften Chaos verursachen, von körperlichen Auseinandersetzungen bis hin zu einigen Verkäufern, die sogar wochenlang vor der Tür campen. Es scheint, dass das Unternehmen endlich genug davon hat.

Leere Zielregale aufgrund der Nachfrage nach Pokemon-Karten

Reddit: cichilechi

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Target kämpft seit Monaten mit Scalpern.

Ziel, den Verkauf von Pokemon-Karten einzustellen

Die Nachricht wurde auf Social-Media-Plattformen verbreitet, nachdem Fans begannen zu berichten, dass ihre lokalen Target-Läden Schilder aufgestellt hatten, die besagen, dass das Unternehmen keine Pokemon-Karten mehr verkaufen würde.

TCG-Nachrichtenkonto ‘PokemonTCGDrops’ berichtete zuerst über die Situation und twitterte: „Wenn Sie es noch nicht gesehen haben, gibt es eine Reihe von Fotos, auf denen Target seit Freitag keine Pokemon- oder Sportkarten mehr verkaufen wird. Ich wollte zuerst sehen, ob es landesweit oder pro Geschäft ist, bevor ich etwas sagte, aber im Moment sieht es so aus, als ob es landesweit wäre.”
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Nachdem der Tweet veröffentlicht wurde, begannen Kartensammler in den USA, Bilder hochzuladen, um zu beweisen, dass die nationale Kette die Nintendo-Artikel ab dem 14. Mai 2021 nicht mehr mit sich führen würde. Die Benutzer begannen auch, mit ihren lokalen Store-Managern zu sprechen, die angeblich bestätigte die neue Politik.



Warum verkauft Target keine Pokemon-Karten?

Target hat bestätigt, dass seine Geschäfte bis auf weiteres keine Pokemon-Karten und andere Sammelkarten führen werden.

Diese Nachricht kommt nach mehreren Vorfällen, bei denen TCG-Scalper haben Probleme in ihren Geschäften verursacht. Nach einem Fall bestätigte das Unternehmen, dass sie wegen Scalpern die Polizei rufen würden.

Laut Bildern der Target-Schilder, die in den Geschäften angebracht sind, erklärt das Unternehmen: „Um die Sicherheit unserer Gäste und Teammitglieder zu gewährleisten, werden MLB-, NFL-, NBA- und Pokemon-Sammelkarten ab dem 14. Mai nicht mehr in Geschäften verkauft bis auf weiteres.”

Zielschilder, die besagen, dass sie keine Pokemon-Karten mehr verkaufen werden

Twitter: @Sanchlinz

Online tauchten Berichte über Target-Schilder auf, die besagten, dass sie keine Pokemon-Karten mehr verkaufen.

Innerhalb einer Stunde tauchte eine Flut dieser Bilder aus verschiedenen Bundesstaaten im Netz auf und bestätigte scheinbar, dass es sich tatsächlich um eine bundesweite Entscheidung handelt. Jedes fotografierte Schild hat auch den exakt gleichen Wortlaut. Ob sich dies auch auf den Verkauf auf deren Website erstreckt, ist derzeit unklar.

Die Entscheidung von Target sollte zwar bis zu einem gewissen Grad schockierend sein, aber nicht allzu überraschend sein, da der Einzelhändler seit Monaten mit Scalpern zu kämpfen hatte. Im Februar hatten sie den Verkauf von Pokemon-Sammlerstücken einschränken an einem Tag in der Woche.

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Zum Zeitpunkt des Schreibens hat das Unternehmen noch keine offizielle Erklärung abgegeben, aber es scheint, dass es endlich genug von der wahnsinnigen Nachfrage nach dem TCG im Jahr 2021 hat.

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Was sind Scalper?

Scalper haben Pokémon-Karten ins Visier genommen, da ihre Preise in die Höhe geschossen sind, und kaufen Packs auf, sobald die Geschäfte sie wieder auffüllen.

Dies hat zu Engpässen bei Pokemon-Kartenpaketen und in einigen Geschäften zu Konfrontationen geführt. Ihr Ziel ist es, die nachgefragten Produkte aufgrund einer Knappheit zu einem späteren Zeitpunkt zu einem höheren Preis weiterzuverkaufen. Einige dieser Pakete können, abhängig von ihrer Seltenheit, online für etwa das Doppelte verkauft werden.